Bonn, 27.8.2012. Alphabetisierung und Grundbildung sind Herausforderungen, denen sich auch die europäischen Nationen widmen müssen. Daher haben sich 2009 im Rahmen des EU-Projekts "EUR-Alpha" 17 Organisationen aus 12 Ländern zu einem Netzwerk zusammengeschlossen, um die Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit zu unterstützen und weiterzuentwickeln. Herausragendes Merkmal des Projekts ist es, dass die Lernenden selbst aktiv einbezogen sind. Die Abschlusskonferenz findet am 4. September 2012 im Bonn statt.

Wissenschaftler und Praktiker aus dem In- und Ausland werden im Rahmen der Konferenz „Wo steht die Alphabetisierung in Europa?“ die Arbeitsergebnisse vorstellen und einen Ausblick auf die weiteren Aufgaben geben. Eine zentrale Voraussetzung für die Alphabetisierung und Grundbildung bildet die Sicherung der Qualität der Weiterbildnerinnen und Weiterbildner. Daher wird im Rahmen der Konferenz eine "Charta für Lehrende" vorgestellt. Das Projekt setzt bei den Lernenden an: Sie agieren als Experten in eigener Sache. Daher haben die Lernenden auch bei der Konferenz eine besondere Stellung inne. Dies kommt auch darin zum Ausdruck, dass auf der Konferenz erstmals das "Manifest der Lernenden" präsentiert wird. Hierin fordern die Lernenden das "Recht auf Alphabetisierung". Dieses Manifest wird am 7.9.2012, am Vortag des Weltalphatisierungstages in der Bundespressekonferenz in Berlin im Rahmen einer zentralen Veranstaltung national der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Das Netzwerk "EUR-Alpha- Literacy and Numeracy European Network " wird von Lire et Ecrire Belgien koordiniert. Das DIE ist einer der Partner des Netzwerks und Mitveranstalter der Abschlusskonferenz am 4.9.2012. Sie findet im Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn statt.
Programm
Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite.

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