Bonn, 7. August 2013. Die Finanzierung der Erwachsenenbildung befindet sich in einem ständigen Diskussionsprozess. Politik und Praxis fragen danach, wie Erwachsenenbildung finanziert werden kann und sollte. Seltener steht die Finanzierung der Weiterbildung im Fokus der Forschung. Die Beiträge der aktuellen Ausgabe des REPORT wollen diese Lücke schließen.

Geld kann es für Bildung nie genug geben. Darüber sind sich alle Ak¬teure – von den Betrieben über die Einrichtungen und Anbieter der Weiterbildung bis hin zu den Teilnehmenden – einig. Dennoch bestimmen Rationalisierung, Effizienzsteigerung und die Abwägung von Kosten-Nutzen-Relationen auch die Diskussion um die Finanzierung von Weiterbildung. Dies gilt insbesondere für die betriebliche Weiterbildung. Daher widmet sich Normann Müller in seinem Beitrag der Frage, ob Betriebe zu wenig in die berufliche Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden investieren. Lorenz Lassnigg und Stefan Vogtenhuber analysieren die Ausgaben für Weiterbildung für Österreich und stellen u.a. den Zusammenhang her zwischen Finanzierung und Beteiligung. Bernd Käpplinger, Erik Haberzeth und Claudia Kulmus richten die Blick auf die Möglichkeiten der Förderung von Weiterbildung im Lebenslauf und fragen nach der Relevanz öffentlicher Finanzierungsanreize. REPORT – Zeitschrift für Weiterbildungsforschung. Heft 2/2013: Finanzierung. Verantwortliche Heftherausgeberin: Elke Gruber Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des REPORT. Bestellen können Sie den REPORT über den wbv.

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