http://www.die-frankfurt.de/net/grundqualifikationen.htm
Informationsdienst des DIE-Projektes "Netzwerk Grundqualifikationen (NET)", II/99
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GRUNDQUALIFIKATIONEN |
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GRUNDBILDUNG |
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ALPHABETISIERUNG |
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Deutscher Volkshochschul-Verband
und Landesverbände der Volkshochschulen |
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1 Im Rahmen des DIE-Projektes "Netzwerk Grundbildung" ist eine Publikation mit dem Titel "Spannungsfeld Grundbildung" entstanden, die in Kürze in der DIE-Reihe "Perspektive Praxis" erscheinen wird.
(Anmerkung: Das Mind-map ist im Rahmen eines Fortbildungsseminares des DIE-Projektes "Netzwerk Grundqualifikationen" entstanden.)
Um zu verdeutlichen, welche grundlegenden Fertigkeiten und Fähigkeiten seitens der Wirtschaft generell erwartet bzw. vorausgesetzt werden, hier nun exemplarisch ein Auszug aus den "Empfehlungen für Schulen und Betriebe" des In-stituts der deutschen Wirtschaft, Köln:
. Konzentration auf die Vermittlung von grundlegenden Kulturtechniken und von Grundlagenwissen in zentralen Fächern wie Deutsch und Rechnen/Mathematik (Rechtschreibung, Lesen, Erfassen von Texten, sprachlicher/ schriftlicher Ausdruck, Grundrechenarten), je nach Schulform in unterschiedlicher Intensität.
· Stärkung der Erziehungsfunktion der Schule; besonders im Hinblick auf elementare Eigenschaften und Verhaltensweisen, die unabdingbare Voraussetzungen für den Eintritt in das Berufsleben und für dessen Verlauf sind: Pünktlichkeit, Fleiß, positive Einstellung zur Arbeit, Verantwortungsbewußtsein oder Leistungsorientierung.
· Entwicklung und vermehrter Einsatz von Auswahlverfahren, die über einen längeren Zeitraum - weitgehend unabhängig von wirtschaftlichen oder technischen Entwicklungen - Bestand haben. Diese Verfahren sollten nicht nur (Grund-)Kenntnisse und Kulturtechniken feststellen, sondern auch der zunehmenden Bedeutung von überfachlichen Qualifikationen, den Schlüsselqualifikationen, gerecht werden.
Die Kluft zwischen Qualifikationsanforderungen und Kompetenzprofilen wird immer größer. Sogenannte Bildungsbenachteiligte und Geringqualifizierte geraten mehr und mehr ins Abseits - und zwar dauerhaft. Schulabgänger - Jugendliche ohne Schulabschluß. Jährlich verlassen etwa 80.000 Jugendliche die Schule ohne einenHauptschulabschluß (1997: 80.500). Es ist davon auszugehen, daß diemeisten dieser Jugendlichen gravierende Mängel im Lesen, Schreiben und Rechnen aufweisen. Dies bestätigt u.a. eine Studie des Instituts derdeutschen Wirtschaft zu wirtschaftlichen Qualifikationsanforderungen und schulischen Qualifikationsprofilen.
AusländerInnen/MigrantInnen
In der Bundesrepublik Deutschland, die faktisch zu einem Einwanderungsland geworden ist, leben AusländerInnen und MigrantInnen, die in unterschiedlichem Ausmaß mit der deutschen Sprache Probleme haben. Aufgrund der unzureichenden oder fehlenden (Schriftsprach-)Kompetenz reduzieren sich ihre Partizipationschancen in der Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt; es ergeben sich gesellschaftliche und soziale Probleme. Die Bildungsschere vergrößert sich: Jugendliche ausländischer Herkunft sind unter den Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz überrepräsentiert - der Ausbildungsanteil im dualen System ist rückläufig, die Abbrecherquote in Schule und Ausbildung ist hoch. Auch die Jugendlichen der 2. und 3. Generation haben noch beträchtliche Probleme.
Im Jahr 1996 wurde von den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen nahezu ein Viertel (22,6 %) vorzeitig gelöst. Dabei erfolgten rund 46 % der Abbrüche bereits in der Probezeit (3 Monate), ein weiteres Drittel im Anschluß.
Im ersten Ausbildungsjahr sind also rund 80 % der Abbrüche zu verzeichnen. Eine Pilotstudie zur "Früherkennung potentieller Ausbildungsabbrecher" der Berufsberatung der Bundesanstalt für Arbeit (BA) hat ermittelt, daß bei der Vergleichsgruppe der Nicht-Abbrecher die Auszubildenden mit Vertrag zumindest den Hauptschul- und 52,4 % den Realschulabschluß haben, während bei den Abbrechern 15,5 % keinen Hauptschulabschluß haben. Weiterhin weisen sie "Besonderheiten" im schulischen und nachschulischen Ausbildungsverlauf auf - wie vermehrte Klassenwiederholungen, fehlende Schulabschlüsse. Auffällig ist ferner, daß zuvor ebenfalls schon Ausbildungen abgebrochen worden sind. Folgerungen dieser Untersuchung sind u.a., eine nachgehende Betreuung von Ratsuchenden nach Einmündung in eine Ausbildung zu initiieren sowie umfassende Angebote (quantitativ) an Ausbildungsgängen für schwächere Auszubildende zu entwickeln (vgl. ibv 16/1999).
Die Quote der Versager bei Abschlußprüfungen in der beruflichen Ausbildung ist in den letzten Jahren angestiegen und liegt z.Zt. bei etwa 15 %. Um "Prüfungsangst" zu reduzieren und damit Denkblockaden und Leistungsabfall entgegenzuwirken, werden Maßnahmen zum Abbau von Prüfungsangst empfohlen, wozu z.B. Vorgespräche und Informationen über den Verlauf zählen. Darüber hinaus gibt es Forderungen, inhaltliche und formale Prüfungsmodifikationen vorzunehmen, um spezifische Lernprobleme der Auszubildenden zu berücksichtigen.
In den letzten Jahren hat die Zahl der Arbeitsplätze für Un-und Angelernte erheblich abgenommen. Bis zum Jahr 2010 ist laut Aussagen von Experten mit einem weiteren Abbau von ca. 50 % aller Arbeitsplätze für Personen ohne formalen Berufsabschluß zu rechnen.
Um diese negativen Entwicklungen zu unterbrechen, ist es dringend geboten, noch intensiver als bisher entwicklungsorientierte Arbeitsplätze für Geringqualifizierte zu schaffen und Möglichkeiten zu erproben, sie produktiv in qualifizierte Arbeitsteams zu integrieren.
Dabei sollte es zukünftig auch möglich sein, nicht nur formale, sondern auch nicht-formale Qualifikationen zu berücksichtigen, um die vorhandenen Potentiale nutzen zu können.
In den letzten Jahren werden das Konzept des
lebenslan-gen bzw. lebensbegleitenden Lernens sowie die Bedeutung der
"zweiten Chance" diskutiert. Diese Entwicklung hat für die Bereiche
Alphabetisierung und Grundbildung einen be-sonderen Stellenwert. Da ein immer
höheres Maß an Grund-bildung gefordert wird, muß es zukünftig auch möglich
sein, diesen Prozeß mehrmals zu durchlaufen - in der schulischen Ausbildung,
in der Erwachsenenbildung und in der berufli-chen Bildung. Diese Forderungen
sind auch in der "Hamburger Deklarati-on zum Lernen im
Erwachsenenalter" enthalten, die wäh-rend der CONFINTEA, der
UNESCO-Weltkonferenz 1997 in Hamburg, formuliert worden sind:
"Grundbildung für alle bedeutet, daß Menschen ungeachtet ihres Alters
die Mög-lichkeit haben, als Einzelne oder in der Gemeinschaft ihr Po-tential
zu entfalten. Sie ist nicht nur ein Recht, sondern auch eine Pflicht und eine
Verantwortung gegenüber anderen und der Gesellschaft als Ganzer. Es ist
wichtig, daß die Anerken-nung des Rechts auf lebenslanges Lernen von
Maßnahmen flankiert wird, die die Voraussetzungen für die Ausübung dieses
Rechts schaffen. Mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts können
Regierungen, Organisationen oder Institutionen allein nicht fertig werden;
sie brauchen die Energie, die Phantasie und schöpferische Kraft der Men-schen
und ihre umfassende, uneingeschränkte und tatkräf-tige Mitwirkung in allen
Lebensbereichen. Lernen im Jugend- und Erwachsenenalter ist eines der
wichtigsten Mittel,um Kreativität und Produktivität im weitesten Sinne
erheblich zu verstärken, und dies wiederum ist unverzichtbar, wenn wir die
komplexen, miteinander in Wechselbeziehung stehenden Probleme einer Welt
lösen wollen, die einem immer rascheren Wandel, zunehmender Komplexität und
einem wachsenden Risiko ausgesetzt ist." Hier wird explizit auf die
Bedeutung des Lernens für das Individuum und auf Entfaltung der
Persönlichkeit eingegangen. Dies ist deswegen hervorzuheben, weil aktuell die
Ori- entierung an beruflichen Qualifikationen und der Faktor Verwertungswissen
Vorrang haben.
Ausblick Seit den Anfängen der Alphabetisierung in der 80er Jahren ist das
Thema in der Diskussion. Im Bereich der Erwachsenenbildung sind grundlegende
Konzepte entwickelt worden, und es gibt differenzierte Angebote für Erwachsene.
Aufgrund des gesellschaftlichen Wandels und der steigenden
Qualifikationsanforderungen erfährt die Ausrichtung auf Grundbildung und
Grundqualifikationen eine neue Bedeutung. Zukünftig wird es zunehmend wichtig
sein, für bildungsbenachteiligte und geringqualifizierte Personen in der
allgemeinen und auch in der beruflichen Bildung Angebote im Sinne der zweiten
Chance zu ermöglichen. Um das zu erreichen, sind Netzwerke und Verbünde auf
unterschiedlichen Ebenen notwendig.
Neue Projekte am DIE
Das DIE engagiert sich seit Anfang der 80er Jahre für Alphabetisierung und Grundbildung. In den innovativen DIE-Projekten sind Grundlagen geschaffen und Konzepte entwickelt worden, die den Bereich entscheidend geprägt und vorangebracht haben.
Im Rahmen des SOKRATES-Programms der Europäischen Kommission führt das DIE vom 01.09.1998 bis (voraussichtlich) 31.08.2000 das Projekt "Entwickeln eines Trainings-moduls zur Qualifizierung des Ausbildungspersonals von Personen mit geringer Grundbildung" durch. In Kooperation mit Institutionen aus Großbritannien, Italien und Deutschland wird ein Trainingsmodul für lehrendes und ausbildendes Personal in der beruflichen Fortbildung/Umschulung entwickelt und auf einer internationalen Konferenz MultiplikatorInnen vorgestellt. Die Ergebnisse des Projekts werden dokumentiert und publiziert. Europäische Kooperanten sind:
·
Unione Nazionale per la Lotta contro
L'Analfabetismo(UNLA), Rom, Italien
· Centre for Employment Initiatives (CEI). Consultancy,research an participation, Eccles/Manchester, Großbritannien. Am 01.07.1999 beginnt am DIE das Projekt "Entwicklung konzeptioneller Elemente einer berufsorientierten Alphabetisierung/Grundbildung sowie Entwicklung begleitender Fortbildungsmodule", gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
In unserer Informations- und Kommunikationsgesellschaft wird ein neuer Typus von Beschäftigten gefordert. Gefragt ist "berufliche Handlungskompetenz". Dem Erwerb der für Leben und Arbeiten notwendigen Schlüsselqualifikationen muß bei einer großen Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern der Erwerb von Grundqualifikationen vorausgehen. Imu¸mreich der Berufsorientierung und der beruflichen Bildung ist es dringend geboten, sich über konzeptionelle Elemente einer berufsorientierten Alphabetisierung und Grundbildung zu verständigen sowie Arbeitshilfen und Fortbildungen für das Personal zu entwickeln.
Bildungsarbeit mit Benachteiligten braucht eine regelmäßige und gute Öffentlichkeitsarbeit! Wie soll jemand, der nicht lesen und schreiben kann, erfahren, daß es womöglich ganz in seiner Nähe ein Kursangebot gibt, das genau das richtige für ihn ist - wenn es nicht veröffentlicht wird?
Wie soll jemand einem Betroffenen helfen, wenn er nicht weiß, wie er sich verhalten soll? Die beiderseitigen Unsicherheiten sind groß. Öffentlichkeitsarbeit muß sich des-halb an beide Seiten wenden: an diejenigen, die als Betroffene unterstützt und informiert werden sollen, und an diejenigen, die als MultiplikatorInnen, als Angehörige, Nachbarn oder Bekannte vermitteln können. Öffentlichkeitsarbeit dient ebenso der "Klimaverbesserung": In einer Gesellschaft, in der bekannt ist, daß es vielfältige Formen von Bildungsbenachteiligung gibt, darunter auch einen nicht gerade kleinen Anteil von AnalphabetInnen, in einer Gesellschaft, die sich dem bildungspolitischen Problem stellt und entsprechende Bildungsangebote entwickelt, in einer Gesellschaft, in der nicht lesen und schreiben können nicht mehr gleichgesetzt wird mit Dummheit, läßt sich leichter eingestehen: "Ja, ich kann nicht lesen und schreiben. Ich will es lernen - sag' mir, wo!" Und es läßt sich auf diese Bitte leichter angemessen und sachlich antworten, ohne ungläubige oder abfällige Bemerkungen wie "Du warst wohl nie in der Schule?" Eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit ist deshalb mehr als die - zugegebenermaßen wichtige - Ankündigung eines aktuellen Kursangebots. Alle Medien sind geeignet, alle Wege sollten genutzt werden. Daß man sich dennoch (oder gerade deshalb) sorgfältig überlegt, welches Medium mit welchem Inhalt für welche Adressatengruppe geeignet ist, versteht sich im Rahmen einer verantwortungsbewußten Öf-fentlichkeitsarbeit von selbst. In den letzten Jahren sind vielfältige Erfahrungen gesammelt, z.T. sehr kreative und ausgefallene Ideen ausprobiert worden, aber manchmal hat sich auch gezeigt, daß eine fehlende Öffentlichkeitsarbeit schnell zu einem Rückgang des Angebots und der Nachfrage führen kann. Alphabetisierung ist immer noch ein Thema, das gern von den Medien aufgenommen wird. Um eine gute Breitenwirkung zu erzielen und möglichst viele Adressatengruppen ansprechen zu können, kann eine "Kampagne" sinnvoll sein, bei der die unterschiedlichen Medien eingesetzt werden. Anlaß kann der Internationale Tag der Alphabetisierung am 8. September ebenso sein wie die Eröffnung einer Ausstellung, die Präsentation einer Publikation, gemeinsame Aktionen mit anderen Bildungseinrichtungen oder Beratungsstellen. Auch Stadt(teil)feste, Bildungsmärkte, Lernfeste u.ä. können Gelegenheit bieten, um auf die Arbeit aufmerksam zu machen. Im folgenden skizzieren wir einige erprobte Wege:
werden in der Regel nicht von Betroffenen gelesen, haben aber einen hohen Informationswert für alle MultiplikatorInnen - wenn ihnen das Programmheft zur Verfügung steht! Hilfreich ist es, wenn die Angebote mit entsprechenden Symbolen gekennzeichnet, die Texte einfach und die Angaben eindeutig sind.
Faltblätter, Informationszettel
können sich entweder direkt an Betroffene wenden oder als Handzettel für MultiplikatorInnen gedacht sein. Auch hier ist hilfreich: Verwendung von Symbolen, auf große Schrift und einfache Sätze achten, Hinweis auf Beratungsmöglichkeit mit Telefonnummer deutlich hervorheben, plakative Gestaltung. Wenn Beratung nur zu bestimmten Zeiten möglich ist, muß auch das gut ersichtlich sein. Öffentliche Einrichtungen, Ärzte, Beratungsstellen, aber auch Büchereien sind geeignete Orte zur Auslage.
können sehr öffentlichkeitswirksam sein, wenn sie gut verbreitet und plakativ und prägnant in der Aussage sind. Am besten wirken sie im Zusammenhang mit einer kleinen "Medienkampagne", also z.B. als in der Presse angekündigte Aktion. Hilfreich ist der Bundesverband Alphabetisierung, der gerade die von der Werbeagentur Grey entwickelten Materialien einsetzt.
Lokale und regionale Presse
orts Ankündigungen von Kursangeboten. Zur
Erhöhung der Aufmerksamkeit ist bei vielen JournalistInnen der "human
touch" sehr beliebt: Sie wollen - mehr oder weniger dramatisch - einen
konkreten Einzelfall darstellen. Man sollte sorgsam prüfen, welches
dokumentarische Material man hierfür zur Verfügung stellen kann.
Eine fiktive Geschichte hat den Vorteil, daß nicht eine einzelne Person in
die Öffentlichkeit gezogen wird. Es zahlt sich jedoch auf jeden Fall aus,
wenn die Zusammenarbeit mit den örtlichen Zeitungen vertrauensvoll und
kooperativ gestaltet werden kann.
Artikel in Fachzeitschriften
gibt es nach unserem Eindruck zu wenig - abgesehen von Fachveröffentlichungen des Bundesverbandes Alphabetisierung im "Alfa-Forum, Zeitschrift für Alphabetisierung und Grundbildung" oder von Veröffentlichungen des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE). Verstärkt sollten hier z. B. Gewerkschaftszeitungen, pädagogische oder psychologische Fachpresse, Publikationen verwandter Fachgebiete, wissenschaftliche Veröffentlichungen einbezogen werden.
Rundfunk und Fernsehen
berichten im allgemeinen nur zu besonderen
Anlässen: Ausstellungseröffnungen, Weltalphabetisierungstag, landesweite oder
bundesweite Aktionen, Äußerungen oder Stellungnahmen von prominenten
Personen.
Für spezielle Sendungen über einen Alphabetisierungskurs oder einen
einzelnen Teilnehmer besteht häufig das Problem, daß die Anforderungen der
JournalistInnen so kurzfristig kommen, daß eine ausreichende Information der
Betroffenen nicht mehr möglich ist. Die TeilnehmerInnen müssen sich aber
darüber im klaren sein, was eine Veröffentlichung für sie persönlich
bedeutet, und sie müssen die Möglichkeit haben, eine Mitwirkung abzulehnen!
Auf Versprechungen wie: "Das wird anonymisiert" sollte man sich
nicht einlassen. Balken, Flimmerpunkte oder Stimmverzerrer sind oft ganz
unzureichend. Ihre Wirkung auf den/die Zuschauer/in ist zudem häufig eher
negativ.
Spots
Aktuell sind von der Werbeagentur Grey zwei Filmspots "At Work" und "The letter" produziert worden. Gemeinsam mit dem Bundesverband Alphabetisierung ist eine Sozialkampagne unter dem Titel "Schreib Dich nicht ab. Lern lesen und schreiben!" gestartet. Für die Printmedien sind Plakate mit verschiedenen Motiven erstellt worden. Über die Einsatzmöglichkeiten und Ausleihbedingungen informiert der Bundesverband Alphabetisierung. Darüber hinaus sind im Laufe der letzten Jahre einige kurze Filmbeiträge produziert worden.

INFORMATION
Bundesverband Alphabetisierung e.V.
Peter Hubertus Goebenstraße 13, 48151 Münster
Tel.: 0251/5346940, Fax: -5346941
Filme und Bücher
Einige Filme und Bücher behandeln das Thema Analphabetismus gewissermaßen "indirekt": Es ist nicht Gegenstand, aber gegenwärtig. Das trifft z.B. zu auf die Filme "Miss Daisy und ihr Chauffeur" oder "Stanley and Iris" oder auf die Bücher "Der Vorleser" oder "Urteil in Stein", die im Rahmen von Werbekampagnen für Alphabetisierung eingesetzt werden könnten.
Ausstellungen
können aus dem Kursgeschehen entwickelt werden: zur Darstellung von Biographien, zum Leben im Wohnort, zu selbstproduzierten Texten, Bildern oder Fotografien usw. Es sind in den letzten Jahren Ausstellungen entstanden, die entliehen werden können, z. B.:
·
Die
Welten der Wörter. Plakate zur Alphabetisierung aus aller Welt.
Information: Sascha Wenzel, Ernst Klett Verlag,
Tel.: 0711/6672-1887, Fax: -2010
·
Schöne
Beine - Kluger Kopf. Was Männer und Frauen mit Lesen und Schreiben zu tun
haben. Postkartenausstellung.
Information: Marion Döbert, Volkshochschule Bielefeld,
Tel.: 0521/513589, Fax: -513431
Öffentliche SchreiberInnen auf Wochenmärkten, KalligrafInnen, BänkelsängerInnen, KleinkünstlerInnen, Theater - manchmal fehlt nur die Idee (oder auch der Mut) zu einem öffentlichkeitswirksamen Auftritt. Gerade Volkshochschulen, die unter ihrem Dach vielfältige Fähigkeiten und Interessen zusammenführen, finden sicherlich Möglichkeiten, das Thema Lesen- und Schreibenlernen auch einmal ganz anders darzustellen.
sind ausgesprochen hilfreich, um Kräfte zu bündeln und ein breiteres, möglicherweise auch neues Spektrum an Interessierten anzusprechen. Gute Erfahrungen gibt es vor allem in der Zusammenarbeit mit örtlichen Büchereien. Angefangen von speziellen Bücherecken für ungeübte LeserInnen, Kennzeichnung von Leicht-Lese-Literatur über die gezielte Heranführung von TeilnehmerInnen an Bücher (und auch Videos!) in der öffentlichen Bücherei bis zur Nutzung der Räumlichkeiten für Ausstellungen, Vorträge oder Lesungen sind zahlreiche Aktivitäten erprobt. Bei der Durchführung von Kampagnen oder Aktionen haben sich Kooperationen ebenfalls bewährt.
I. Hintergrundinformation
Analphabetismus ist ein weltweites Problem. Je nach gesellschaftlichem Kontext verändern sich die Anforderungen an die schriftsprachlichen Fähigkeiten und damit auch die Grenzen zum funktionalen Analphabetismus. Eine Definition der UNESCO bezeichnet dementsprechend als funktionalen Analphabetismus "die Unterschreitung der gesellschaftlichen Mindestanforderungen an die Beherrschung der Schriftsprache, deren Erfüllung Voraussetzung ist zur - sozial streng kontrollierten - Teilnahme an schriftlicher Kommunikation in allen Lebens- und Arbeitsbereichen". Mitte der 70er Jahre wurde bekannt, daß trotz allgemeiner Schulpflicht auch deutschsprachige Erwachsene von Analphabetismus betroffen sind. Als funktionale AnalphabetInnen werden diejenigen bezeichnet,
· die weder lesen noch schreiben können,
· die mühsam sehr einfache Texte lesen, aber nicht schreiben können,
· die relativ gut lesen können, aber erhebliche Probleme beim Schreiben haben und deshalb Situationen vermeiden, in denen sie schreiben müssen.
Die deutschsprachigen Erwachsenen bilden den Kern des gesellschafts- und bildungspolitischen Problems. Darüber hinaus leben in Deutschland AusländerInnen und MigrantInnen, die in ihrer Muttersprache nicht alphabetisiert sind. Der gegenwärtig diskutierte Begriff "unzureichende Grundbildung" umfaßt nicht nur das schriftsprachliche System, sondern beinhaltet die Unterschreitung weiterer gesellschaftlicher Anforderungen, z.B. im Rechnen, im Umgang mit modernen Medien, bei den sog. Schlüsselqualifikationen usw..
Das Ausmaß des Analphabetismus ist nicht genau bekannt. Eine Ausweitung der Definition im Sinne von "Grundbildung" wird zu einem Anstieg der Zahl der Betroffenen führen. Wichtiger als die Diskussion darüber, ob es 500.000, eine Million oder mehr funktionale AnalphabetInnen in Deutschland gibt, ist die Sicherstellung eines Angebots für Erwachsene zum nachträglichen Schriftspracherwerb als Voraussetzung für jeden weiteren Bildungserwerb. Eine ältere Schätzung der UNESCO geht von einem Anteil von 0,75 % bis 3 % an der deutschsprachigen Erwachsenenbevölkerung aus, die OECD-Studie von 1995 kommt zu dem Schluß, daß 14,4 % der deutschen Bevölkerungdie unterste Fähigkeitenstufe nicht erreicht. Diese Größenordnung mag ein bildungspolitisches Dilemma zeigen, sie führt gegenwärtig aber eher dazu, daß die kleine Gruppe der tatsächlichen funktionalen AnalphabetInnen aus dem Blickfeld bildungspolitischer Aktivitäten verschwindet.
Meist gibt es nicht nur eine Ursache, sondern das Zusammentreffen unterschiedlicher Faktoren kann im ungünstigen Fall dazu führen, daß jemand lesen und/oder schreiben nicht oder nur unzureichend lernt. Nur in den wenigsten Fällen sind die Betroffenen nie zur Schule gegangen (Analphabeten im engen Sinne). Häufig auftretende Gründe sind:
· Fehlzeiten in den ersten beiden Schuljahren wegen Krankheit, Schulwechsel etc.,
· Nichtbeachtung und mangelndes Verständnis durch die Lehrkräfte,
· häufige Wechsel der Lehrkräfte und Unterrichtsmethoden,
· ungünstige familiäre Bedingungen wie Arbeitslosigkeit, Krankheit der Eltern etc.,
· anregungsarmes Umfeld, in dem nicht gelesen oder geschrieben wird,
·
unentdeckte
und/oder nicht therapierte gesundheitliche Störungen des Kindes.
Aus den Biographien von Betroffenen geht oft hervor, daß es irgendwann im
kindlichen Lernprozeß Gründe gab, Lesen- und Schreibenlernen als nicht
wichtig anzusehen. Für einen erfolgreichen Lernprozeß der Erwachsenen ist es
sinnvoll, sie bei der Entdeckung der Problempunkte ihrer individuellen
Lerngeschichte zu unterstützen.
AnalphabetInnen in Deutschland leben ständig in der Angst, entdeckt zu werden. Nicht lesen und schreiben zu können gilt in unserer leistungsorientierten Gesellschaft als Manko. Um nicht aufzufallen und diskriminiert zu werden, entwickeln die Betroffenen Mechanismen zur Tarnung und Vermeidungsstrategien und ziehen sich oft in die Isolation zurück.
Unsere Gesellschaft basiert auf
schriftsprachlicher Kommunikation:
Hinweis- und Verkehrsschilder, Zeitungen, Bücher, Dialogfelder in Automaten,
Formulare, der Erwerb des Führerscheins, Teilnahme an Wahlen, Computer auch
an einfachen Arbeitsplätzen ... . Die häufig geführte Klage, es werde immer
weniger gelesen, bezieht sich auf gedruckte Literatur und übersieht
vollständig, daß das gesamte gesellschaftliche Leben vom schriftsprachlichen
System durchdrungen ist. Nicht lesen und schreiben zu können bedeutet heute
in unserer Gesellschaft den Ausschluß von der Teilnahme am öffentlichen
Leben.
II. Chancen und Angebot
Was weiß man über die Teilnehmenden?
Der "Durchschnittsteilnehmer" ist männlich, Mitte 30, arbeitslos und hat die Schule nach der 7. oder 8. Klasse ohne Abschluß verlassen. Nach einer Erhebung im Rahmen des DIE-Projektes "Entwicklung und Erprobung von Alphabetisierungs- und Elementarbildungsangeboten" von 1994 gibt es bundesweit ca. 350 Einrichtungen mit Alphabetisierungsangeboten, ca. 80 % davon an Volkshochschulen. Die meisten TeilnehmerInnen sind zwischen Ende 20 und Anfang 40, 60 % von ihnen sind Männer.
Eine Umfrage für das Institutionenverzeichnis Alphabetisierung/ Grundbildung hat ergeben, daß im Jahr 1996 ca. 15.000 Teil-nehmende Alphabetisierungs- und Grundbildungskurse besucht haben. Darüber hinaus sind ca. 5.200 Teilnehmende an Alphabetisierungskursen für AusländerInnen und MigrantInnen zu verzeichnen gewesen.
Lese- und schreibunkundige Menschen sind in besonderem Maße von Arbeitslosigkeit bedroht. Sie gehören zu den ersten, die entlassen werden, und zu den letzten, die wieder eingestellt werden. Darüber hinaus nimmt die Zahl der Arbeitsplätze für Un- und Angelernte ständig ab. Dennoch: Viele TeilnehmerInnen haben Arbeit und besuchen den Kurs, weil sie ihren Arbeits-platz behalten wollen.
Häufig genannte Gründe sind
· den Kindern in der Schule helfen zu können,
· den Arbeitsplatz nicht zu verlieren,
·
den
(steigenden) Anforderungen am Arbeitsplatz besser
gewachsen zu sein,
· einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz finden zu wollen,
· endlich Zeitungen/Zeitschriften/Bücher lesen zu können,
· nicht mehr auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein,
·
das
Nichtkönnen nicht länger verstecken und geheimhalten
zu müssen,
·
durch
Scheidung oder Tod einer Bezugsperson plötzlich auf
sich allein gestellt zu sein.
80 % bis 90 % der Kurse in Deutschland werden an Volkshochschulen durchgeführt, die übrigen an anderen Einrichtungen oder freien Bildungsinitiativen. Die Kurse finden meistens ein- bis zweimal wöchentlich am Nachmittag oder Abend statt, oft gibt es aber auch Angebote für Arbeitslose am Vormittag. Die Kurskosten sind regional sehr unterschiedlich und liegen zwischen kostenfrei bis 2,50 oder 3,00 DM pro Unterrichtsstunde. Die Einrichtungen bemühen sich im allgemeinen um ein möglichst kostengünstiges Kursangebot, weil die TeilnehmerInnen häufig arbeitslos sind, Sozialhilfe beziehen oder ein sehr geringes Einkommen haben. In vielen Fällen gibt es deshalb zusätzliche Ermäßigungen oder Kostenübernahmen. Unzureichende Lese- und Schreibkenntnisse sind kein individuelles Verschulden, sondern es handelt sich bei (funktiona-lem) Analphabetismus um ein gesellschaftliches und bildungs-politisches Problem. Aus diesem Grund müssen finanzielle Re-gelungen gefunden werden, die nicht zu Lasten der Betroffenengehen.
·
Das
Alfa-Telefon des Bundesverbandes Alphabetisierunge.V. bietet Menschen
mit Lese- und Schreibproblemen anonyme Beratung zu Lernmöglichkeiten
sowie
Informationen über ortsnahe Weiterbildungsanbieter.
Tel.: 0251/533344
·
Einen
Überblick über Weiterbildungsanbieter mit Kursmöglichkeiten
und Service-Einrichtungen bietet die Broschüre:
Alphabetisierung und Elementarbildung in der Bundesrepublik Deutschland. Institutionenverzeichnis:
Hrsg.: MonikaTröster. Stuttgart: Ernst Klett Verlag 1997,ISBN 3-12-554710-5
Was kann man tun, um die Betroffenen zu unterstützen?
Je mehr Menschen über das Thema Analphabetismus informiert sind, je weniger Nichtlesen- und -schreibenkönnen als Tabu verschwiegen wird, je mehr die Betroffenen akzeptiert und gesellschaftlich einbezogen werden, desto einfacher wird ihre Situation und desto leichter finden sie den Mut, einen Kurs zu besuchen.
Hilfreich sind Berichte in Fernsehen und Rundfunk, Artikel in Zeitungen und Zeitschriften. Häufig gibt es auch Faltblätter oder Plakate, mit denen Bildungseinrichtungen auf ihr Kursangebot aufmerksam machen und die an öffentlichen Orten ausgelegt werden können. Ämter, Behörden, soziale Einrichtungen, Arztpraxen, Kirchengemeinden, Betriebe bzw. Betriebsräte und Beratungsstellen sollten darüber informiert sein, an wen sich Interessierte in ihrer Region für weitere Auskünfte wenden können. Letztendlich kann jede und jeder helfen, indem er oder sie sich vor Ort über die konkrete Situation informiert und für die Verbreitung dieser Information sorgt.
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Die Information Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)
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Nachfolgend ein Auswahl von bundesweit tätigen Institutio-nen und Vereinen, die auf unterschiedlichen Ebenen im Bereich Alphabetisierung/Grundbildung/Grundqualifikation tätig sind - inhaltlich, konzeptionell disponierend, beratend oder z. T. auch als Förderer von Projekten oder Maßnahmen.
Bundesanstalt für Arbeit Regensburger Straße 104, 90478
Nürnberg
Tel.: 0911/179-0, Fax: -179-2123
E-Mail: www.arbeitsamt.de
Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW)
Armin Fink Zähringerstr. 59, 77652 Offenburg
Tel.: 0781/7908-110 oder -111, Fax: -7908-191
E-Mail: BAGBBW@t-online.de
Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit (BAG JAW)
Paul Fülbier Kennedyallee 105-107, 53175 Bonn
Tel.: 0228/95968-0
BIBB - Bundesinstitut für Berufsbildung Fehrbelliner Platz
3, 10707 Berlin Tel.: 030/8643-2280, Fax: -8643-2606
ab 1.9.1999: Friesdorfer Str. 151-153, 53175 Bonn
Tel.: 0228/388223, Fax: -388219
E-Mail: pr@bibb.de
Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung
Ref. Öffentlichkeitsarbeit Postfach 14 02 80, 53107 Bonn
Tel.: 0228/527-1111
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Referat 214 Dr. Angela Rückert-Dahm Heinemannstr. 2, 53170 Bonn
Tel.: 0228/572841, Fax: -572096
E-Mail: Angela.Rueckert-Dahm@bmbf.bund400.de
Internet: http://www.bmbf.de
Bundesverband Alphabetisierung
Peter Hubertus Goebenstraße 13, 48151 Münster
Tel.: 0251/5346940, Fax: -5346941 Alfa-Telefon: 0251/533344
Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben (DGLS)
Dr. Inge Büchner Jean-Paul-Weg 32, 22303 Hamburg
Tel.: 040/2704055
Deutsche UNESCO-Kommission
Christine M. Merkel Colmantstr. 15, 53115 Bonn
Tel.: 0228/60497-0, Fax: -60497-30
E-Mail: dispatch@unesco.de
Deutscher Gewerkschaftsbund
Bundesvorstand Abteilung Bildung Hans Ulrich Nordhaus
Hans-Böckler-Str. 39, 40476 Düsseldorf
Tel.: 0211/4301-576, Fax: -4301-41
Deutsches Institut für
Erwachsenenbildung (DIE)
Monika Tröster Hansaallee 150, 60320 Frankfurt/Main
Tel.: 069/95626-168, Fax: -95626-209
E-Mail: troester@die-frankfurt.de
Internet: www.die-frankfurt.de
Goethe-Institut
Lisa Schlamp Implerstr. 69, 81371 München
Tel.: 089/15921451, Fax: -15921461
Institut der deutschen
Wirtschaft
Dr. Wolfgang Kramer
Gustav-Heinemann-Ufer 84-88, 50968 Köln
Tel.: 0221/4981-1, Fax: -4981-592
Internationaler Bund - IB
Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit
Referat Öffentlichkeitsarbeit Burgstraße 106, 60389 Frankfurt/Main
Tel.: 069/94545-0, Fax: -94545-280
E-Mail: refoeff-gf@internationaler-bund.de
Internet: htt
://www.internationaler-bund.de
INBAS - Institut für berufliche
Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik
Kaiserstr. 61, 60329 Frankfurt/Main Tel.: 069/27224-0, Fax: -27224-30
E-Mail: inbas.frankfurt@t-online.de
Sprachverband Deutsch für
ausländische Arbeitnehmer
Dagmar Paleit Raimundistr. 2, 55118 Mainz
Tel.: 06131/96444-41, Fax: 06131/96444-44
Stiftung Lesen
Heinrich Kreibich Fischtorplatz 23, 55116 Mainz
Tel.: 06131/28890-0, Fax: -230333
Unesco-Institut für Pädagogik
Dr. Paul Bélanger/Ursula Giere Feldbrunnenstr. 58,
20148 Hamburg
Tel.: 040/44804116, Fax: -4107723
Deutscher Volkshochschul-Verband
e.V. (DVV)
Obere Wilhelmstr. 32, 53225 Bonn
Tel.: 0228/97569-0, Fax: -97569-30 E-Mail: buero@dvv-vhs.de
Volkshochschulverband Baden-Württemberg e.V. Rolf Geyler Raiffeisenstr. 1, 70771 Leinfelden-Echterdingen Tel.: 0711/75900-0, Fax: -75900-41 E-Mail: inf@vhs-verband.bw.schule.de VHSverbBW@aol.com
Bayerischer
Volkshochschulverband e.V. Dr. Jürgen Kleindiek Fäustlestr. 5, 80339 München
Tel.: 089/51080-0, Fax: -5023812
Berliner Senatsverwaltung für
Schule, Jugend und Sport Abt. VIII - Weiterbildung Barbara Münzer Beuthstraße
6-8, 10117 Berlin
Tel.: 030/9026-5249, Fax: -9026-5002
Brandenburgischer
Volkshochschulverband e.V. Neustädtische Wassertorstr. 16-17,
14776 Brandenburg/Havel
Tel.: 03381/522304, Fax: -522304
Landesausschuß der
Volkshochschulen des Landes Bremen Monika Wagener-Drecoll Schwachhauser Heerstr. 67,
28211 Bremen Tel.: 0421/361-3666, Fax: -3613216 E-Mail: vhs@uni-bremen.de
Hamburger Volkshochschule Gisela Nicolaisen/Almut
Schladebach Schanzenstr. 75-77, 20357 Hamburg Tel.: 040/4284127-92 oder -93,
Fax: -4284127-88
E-Mail: 1007 12.1313@compuserve.com
Hessischer Volkshochschulverband e.V.
Dr. Heinz Reiske
Winterbachstr. 38, 60320 Frankfurt/Main
Tel.: 069/560008-33, Fax: -560008-10
E-Mail: hvv-Institut@geod.geonet.de
Volkshochschulverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Edda Bergmann
Bertha-von-Suttner-Str. 5, 19061 Schwerin
Tel.: 0385/3031550,
Fax: -3031555 E-Mail: vhs-verband-mv@mvnet.de
Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsens e.V.
Bernd Runge
Bödekerstr. 16, 30161 Hannover
Tel.: 0511/34841-13, Fax: -34841-42
E-Mail: Lahannover@t-online.de
Landesverband der Volkshochschulen von
Nordrhein-Westfalen e.V.
Doris Talpay
Heiliger Weg 7-9, 44135 Dortmund
Tel.: 0231/952058-16, Fax: -952058-3
E-Mail: dtalpay@vhs-nrw.de
Verband der Volkshochschulen von Rheinland-Pfalz e.V.
Dr. Erich Zehnder
Kaiserstr. 58, 55116 Mainz
Tel.: 06131/28889-12, Fax: -28889-30
E-Mail: VHS-Verband-RP@t-online.de
Internet: http://www.vhs-verband-rp.de
Verband der Volkshochschulen des Saarlandes e.V.
Mechthild Müller-BeneckeAltes Rathaus/Schloßplatz, 66119 SaarbrückenTel.: 0681/506888, Fax:- 506590 oder 506371
Sächsischer Volkshochschulverband e.V.
Regina
Clauß-Flemmig
Bergstr. 61, 09113
Chemnitz
Tel.: 0371/354275-3, Fax: -354275-5
E-Mail: svvvhs@t-online.deInternet: www.vhs-sachsen.de
Landesverband der Volkshochschulen
Sachsen-Anhalt e.V.
Gundula Ihlefeld
KVHS Ohrekreis Warmsdorfer Straße 20, 39340 Haldensleben
Tel.: 03904/42271, Fax: -2413
E-Mail: kvhsok@aol.com
Internet: http://members.aol.com/vhsokhdl/index.htm
Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins
e.V.
Monika Peters
Holstenbrücke 7, 24103 Kiel
Tel.: 0431/97984-24; Fax: -96685
E-Mail: pe@vhs-sh.de
Internet: www.vhs-sh.de
Thüringer Volkshochschulverband e.V.
Angelika Mede
Konrad-Zuse-Str. 3, 07745 Jena
Tel: 03641/620903, Fax: -620978
E-Mail: vhs-LV-Thueringen@t-online.de
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Impressum DIE-Projekt "Netzwerk Grundqualifikationen
(NET)" April 1997 bis Mai 1999 Mitarbeitende: Monika Tröster -
Projektleitung Adresse: Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) Autorinnen: Monika Peters, Landesverband der Volkshochschulen Schleswig-Holsteins e.V. Monika Tröster, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) Das DIE-Projekt "Netzwerk Grundqualifikationen" wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. |