Das Programm Kooperationen und Konkurrenz in der Weiterbildung
Wo existieren Spannungsfelder zwischen Weiterbildungseinrichtungen, wo Synergien?
Europäische Bildungspolitik mit abgestimmten Bildungsinfrastrukturen trägt zur Förderung des lebenslangen Lernens bei. Hierzu sollen auf allen Ebenen der Aus- und Weiterbildung die Zugänge zur Bildung erweitert und erleichtert werden. In dieser Lage wird die Kooperation zwischen Weiterbildungseinrichtungen unausweichlich.
Die inhaltlichen Schwerpunkte des Programms sind im Titel markiert:
Konkurrenz meint die Aufdeckung von Spannungsfeldern zwischen
Weiterbildungseinrichtungen im Hinblick auf deren Individualität und Abgrenzung,
Kooperation bezeichnet die Herstellung von Kollektivität durch eine gemeinsame
Zielverfolgung.
So sollen Hinweise auf entwicklungsförderliche Mischungen von Kooperation und Konkurrenz in der Weiterbildung gewonnen werden. Gegenstand des Programms sind Kooperationsprojekte, in denen verschiedene Weiterbildungseinrichtungen eingebunden sind, z.B. Kooperationen von Weiterbildungseinrichtungen mit privatwirtschaftlichen Unternehmen, Hochschulen oder Berufsschulen.
Kernaufgaben
Bereitstellung von Informationsgrundlagen und Auswertungen zu Erfolgsbedingungen und zu Veränderungen des Wettbewerbs auf regionalen Weiterbildungsmärkten.
Durchführung von eigenen Forschungen zu ausgewählten Fragestellungen im Themenfeld Kooperation und Konkurrenz in der Weiterbildung.
Entwicklung von Beratungsangeboten und Handreichungen für die Praxis.
Durchführung von thematisch zentrierten Fachveranstaltungen zur Programmthematik mit Wissenschaftlern und Praktikern.
Produkte
Breitenerhebung zur Relevanz von Kooperationen bei der Entwicklung von innovativen Angeboten sowie bei der Bearbeitung von Effizienzproblemen von Weiterbildungseinrichtungen (in Kooperation mit dem wb-monitor des BIBB)
Systematische Aufbereitung des nationalen und internationalen Forschungsstandes zu Kooperationen und Konkurrenzbeziehungen im Bildungsbereich und Auswertungen a) zu förderlichen und hinderlichen Faktoren der Kooperation, b) Marktveränderungen/
neue Monopolisierungen, c) Gewährleistung von flexiblen Lernwegen durch
Erweiterung von Bildungszu- und -übergängen (insgesamt 4 Teilstudien)
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