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Checkliste für angehende PraktikantInnen Tips zur Beantwortung
Vorüberlegungen  
Wozu dient mir ein Praktikum? - Falsche Vorstellungen über den Alltag im angestrebten Beruf zu beseitigen.

- Wichtige Zusatzqualifikationen zu erkennen.

- Studienschwerpunkte zu überprüfen und gegebenenfalls die Richtung des Studiums zu ändern.

- Möglichkeit, Themen für Abschlußarbeiten zu erkennen.

- Kontakte zu potentiellen ArbeitgeberInnen knüpfen.

Zu welchem Zeitpunkt ist ein Praktikum sinnvoll? - Zeitraum frühzeitig planen.

- Während des Grundstudiums ist ein „Schnupperpraktikum" sinnvoll, als Motivation und Orientierungshilfe für das Studium.

- Ein Praktikum im Hauptstudium dient dem Austausch von Theorie und Praxis. Die im Studium vermittelten Kenntnisse können auf ihre Anwendbarkeit geprüft und umgesetzt werden.

Wie lange sollte ein Praktikum dauern? - Ein optimales Praktikum im Hauptstudium sollte mindestens 6 Wochen dauern.
Wo möchte ich ein Praktikum machen? - Vor dem Praktikum eine Selbst- und Standortanalyse durchführen; flexibel und mobil sein und sich nicht aus Bequemlichkeit auf die erste Wahl festlegen.
Mit welcher Stelle lassen sich meine beruflichen Ziele langfristig am besten realisieren?  
Wie sieht ein gutes Praktikum aus? - Das ideale Praktikum sollte einen Schwerpunkt haben, aber auch einen umfassenden Einblick in die Arbeit der Weiterbildungseinrichtung ermöglichen.

- Ein qualitativ hochwertiges Praktikum zeichnet sich dadurch aus, daß der/die Studierende selbständig an einem für die Einrichtung interessantem Projekt mitarbeiten darf.

Welche organisatorischen Rahmenbedingungen brauche ich? - Zum Beispiel spezielle Arbeitszeiten wegen Nebenjobs.
Wie finanziere ich mich während des Praktikums?  
Bewerbung  
Was sollte in der Bewerbung stehen? - Das Praktikum als Übung für Berufsalltag ansehen und, wenn bei erstem Kontakt von der Einrichtung gewünscht, eine vollständige Bewerbung schicken. Die besteht aus einem persönlichem Anschreiben, dem Lebenslauf mit Foto und Zeugniskopien.

Das Anschreiben dient dazu, dem/der ArbeitgeberIn einen Eindruck über die Persönlichkeit des/der BewerberIn zu verschaffen. Also deutlich machen, warum man sich gerade bei dieser Einrichtung bewirbt und die für das Praktikum relevanten Fähigkeiten und Interessen nennen.

Was wird im ersten Gespräch eine Rolle spielen? - Berufsvorstellungen diskutieren und eigenes Qualifikationsprofil beschreiben können.
Das 1. Gespräch  
Welche Erwartungen hat die Einrichtung, welche Möglichkeiten kann sie bieten?

Wo werden meine Arbeitsschwerpunkte liegen?

- Gegenseitige Vorstellungen abstimmen, gemeinsam einen Ablaufplan für das Praktikum erstellen.
Welche Anforderungen werden als PraktikantIn an mich gestellt? - PraktikantIn soll Willen zur Eigeninitiative zeigen und sich nicht in eine reine Konsumentenhaltung begeben, andererseits aber auch nicht als bessere Bürokraft oder KaffeekocherIn untergehen.
Was möchte ich auf jeden Fall zur Sprache bringen? - Nicht nur defensiv Fragen beantworten, sondern aktiv die eigenen Themen plazieren.
Welche Tätigkeiten interessieren mich?  
Mit wem möchte ich Kontakt aufnehmen?

In welche Hierarchieebenen möchte ich Einblick bekommen?

 
Welche Arbeitszeiten sind geplant?  
Habe ich einen eigenen Arbeitsplatz? - Eigener Arbeitsplatz sollte vorhanden sein, damit man auch bei Leerlauf einen Ankerplatz hat.
Wer ist mein Ansprechpartner? - Feste/r AnsprechpartnerIn für PraktikantIn, der/die betreut und fachlich begleitet und in der Einarbeitungsphase unterstützt.
Wann und wie häufig finden Termine zur Reflexion über das Praktikum statt? - Bei einem halbjährlichen Praktikum beispielsweise einmal im Monat.
Besteht die Möglichkeit für mich, auch an Sonderveranstaltungen teilzunehmen?  
Sollte ich Geld für das Praktikum bekommen? - Wenn eine Einrichtung nicht in der Lage ist, für das Praktikum zu zahlen, nach anderen Möglichkeiten der Finanzierung suchen, beispielsweise Honorar durch Kursleitung oder einen Werkvertrag für ein Projekt.
Nach dem Praktikum  
Was beinhaltet ein Zeugnis für das Praktikum? - Ein aussagefähiges Zeugnis, in dem die Tätigkeiten des Praktikanten dargestellt werden und wie die Leistungen beurteilt werden.
Was kommt in einem Abschlußgespräch zur Sprache? - Im ehrlichen Beurteilungsgespräch Feedback bekommen und die Kritik zur Änderung nutzen.
Wie kann ich die Kontakte halten?  
Wie sieht der Praktikumsbericht aus? - Der Praktikumsbericht hat einen formaler Aufbau wie eine Seminararbeit, d.h. Deckblatt, Gliederung. Randabstände und Zeilenabstände wie vorgegeben, Umfang ca. 15 bis 20 Seiten.
Muß für den Praktikumsbericht Sekundärliteratur benutzt werden? - Sekundärliteratur ist nicht erforderlich, da der Praktikumsbericht in erster Linie ein Erfahrungsbericht sein soll.

- Sekundärliteratur nur benutzen, wenn diese für das Praktikum notwendig war.

Wie sieht der inhaltliche Aufbau des Praktikumsberichtes aus? - Kurz, warum Studierende/r gerade in der gewählten Einrichtung ein Praktikum machen wollte, dann eine kurze Schilderung der Institution, danach die Darstellung des eigenen Arbeitsplatzes, im Hauptteil ausführlich Aufgaben und Arbeit beschreiben. Abschließend Bewertung: Was hat mir das Praktikum gebracht?

Abweichungen je nach Universität und/oder Praktikum sind möglich.